Das vorhandene Gebäude ist ein sieben- bzw.
achtgeschossiges, vollunterkellertes Wohnhaus, Baujahr 1972, Mauerwerks-/
Putzbau, Wände 24 cm dick, Stahlbetondecken, mit einem Flachdach,
auf das ein Geschoß aufgesetzt wurde für Wohnungen.
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Das Dachgeschoß wird über die vorhandenen Treppenhäuser,
die aufgestockt werden, erschlossen.
Für den Bereich über dem Hotel "garni" wurde
der vorhandene Aufzug modernisiert und bis in das neue Geschoß geführt.
Weitere Aufzugsaufstockungen erfolgten im Bereich der Wohnungen.
Die Dachfläche gliedert sich zur Straße durch
die aufgestockten Treppenhäuser, die mit dreieckigen Oberlichtern
abschließen. Gauben und Dachflächenfenster sind als Gruppen
angeordnet.
Die Gartenseite nimmt mit breiten, leicht gebogenen Gauben
den Rhythmus der vertikalen Fassadenbänder auf und gibt ihnen einen
neuen Abschluß.
Mit dem Dachgeschoßausbau verbunden war die Instandsetzung
der Fassade des Gebäudes und das Aufbringen einer Wärmedämmung.
Um dem Gebäude architektonisch die vorhandene, optisch sehr große
Höhe zu nehmen, wurde im Bereich des Erdgeschosses eine Klinkerschale
angebracht.
Baukonstruktion
Dach
Der vorhandene Flachdachaufbau wurde ausgebaut, sodaß
ein Dachstuhl mit Sparrenlage als Mansardendach errichtet werden konnte.
Im Steildachbereich erfolgte eine mit Ziegel- bzw. Zinkblecheindeckung
mit Stehfalz, im Flachdachbereich eine Eindeckung mit Bitumendachbahn auf
Rauhspundschalung. Die vorhandene Attikakonstruktion wurde nach statischen
Erfordernissen verstärkt.
Zwischen den Sparrenlagen wurden eine alukaschierte Wärmedämmung
mit oberseitiger Belüftung gemäß DIN eingebaut. Stiele
und Sparren erhielten eine raumseitige Gipskartonverkleidung. Der vorhandene
Schornstein wurde über die geplante Dachkonstrution hinaus erweitert.
Fußböden
Die vorhandenen Dachbeläge wurden aufgenommen. Die
Stahlbetondecke war gem. vorliegender statischer Prüfung für
den Lastabtrag im Wohnungsbereich gemäß Vorstatik ausreichend
dimensioniert.
Oberseitig wurde eine Trittschalldämmung mit schwimmenden
Estrich gemäß DIN eingebaut.
In Bad- und Loggienbereichen sind Bitumenabdichtungen,
schwimmender Estrich nach DIN und keramische Fliesen vorgesehen worden.
Wände
Die Raumtrennwände, d = 10 cm, wurden aus beidseitig
einlagigen
1,25 cm starken Gipskartonplatten auf Metallständerwerk
mit Mineralfasereinlage erstellt.
Wohnungs-, Treppenhaustrennwände und Brandwände
aus Mauerwerk, d = 24 cm, beidseitig geputzt.
Treppen
Die vorhandenen Treppen wurden entsprechend dem vorhandenen
Muster verlängert. Auf dem obersten Podest sind
Rauchabzugskuppeln mit manueller Auslösung eingebaut worden.
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Allgemeiner Ausbau
Innenseitige Verkleidung der Dachschrägen und Deckenflächen
aus Gipskartonplatten auf Lattenrost, gespachtelt und tapeziert. Sanitärräume
mit Wandfliesen bis OK. Türzarge. In den Küchen vier Fliesenschichten
zwischen Ober- und Unterschränke, hinter dem Herd bis zum Fußboden.
Bodenbelag aus keramischen Fliesen.
Gauben und Terassenfenster bzw. Türen aus Holz mit
Sprossenteilung und Isolierverglasung. Im Brüstunsbereich mit Verbundsicherheitsglas
A1, bzw. Metallbrüstungsgeländer. Oberseitige Verkleidung der
Gauben aus Zinkblech auf Holzschalung mit dazwischenliegender Bitumenpappe
gemäß DIN.
Vorgesehene Dachflächenfenster aus Holz mit Isolierverglasung.
Im Zuge der Dachgeschoßarbeiten wurden die Putzfassaden
überarbeitet und im Erdgeschoß ein geschoßhoher Klinkersockel
eingebaut.
